Wassertemperatur
Die Regenbogenforelle frisst am meisten zwischen 12 und 17 °C. Zwischen 2 und 12 °C sowie zwischen 17 und 23 °C nimmt die Aktivität ab; außerhalb davon lohnt sich gezieltes Angeln kaum. Welche Arten bei deiner Wassertemperatur gerade gut passen, zeigt das Temperatur-Tool.
Tageszeit
Die Regenbogenforelle ist vor allem tagsüber aktiv. Unter etwa 8 °C Wasser eher in Dämmerung und Nacht. Driftfresser wie die Bachforelle, kleine häufige Mahlzeiten (Elliott 1972). Dämmerungszeiten für deinen Ort findest du unter Beißzeiten heute.
Jahreszeit und Schonzeit
Am aktivsten ist die Regenbogenforelle im April, Mai, Juni, September und Oktober. Gelaicht wird meist Dezember bis April, ausgelöst ab etwa 6 °C Wassertemperatur.
Schonzeit: In vielen Bundesländern keine oder abweichende Schonzeit (Besatzfisch); meist keine Naturreproduktion. Verbindlich sind die Fischereiverordnung deines Bundeslands und die Gewässerordnung. Alle Schonzeiten im Überblick
Wo die Regenbogenforelle steht
Typisch im Freiwasser. Gute Stellen: Freiwasser, Einlauf, Kante, Oberfläche. Die Regenbogenforelle braucht klares Wasser zum Jagen. Leicht steigendes Wasser bringt oft Bewegung.
Köder und Farben
- Kunstköder 2–7 cm
- 1–2 Würmer am Haken
- 2–4 Maden
- Fliegenhaken Gr. 10–16
Regenbogenforelle: vier Zapfentypen einschließlich UV (Hawryshyn) – sieht Farbe fein abgestuft, Naturdekor und UV-aktive Muster wirken.
Farben, die meist funktionieren: Rot / Orange, Naturdekor, UV / Glow.
Methoden, Montagen und Köder
Aus diesem Katalog wählt die App den Plan für die Regenbogenforelle:
Methoden
- Trout-Area (Spoon) Spoon-Gewicht zur Tiefe wählen, Absinkzeit zählen, langsam gleichmäßig; eine Variable pro Wechsel
- Jiggen (Gummifisch) Passive Winterforellen am Grund: Mini-Gummi 2–4 cm mit kleinen Zupfern aus dem Handgelenk
- Twitchen Morgens und abends aktive Fische: Minnow 3–5 cm mit kurzen Twitches, mittags sinkend tiefer
- Trockenfliegenfischen
- Nymphenfischen
- Nassfliegenfischen
- Tenkara
- Posenangeln
Montagen
- Jigkopf Passive Winterforellen am Grund: Mini-Gummi 2–4 cm mit kleinen Zupfern aus dem Handgelenk
- Feststellpose
- Wasserkugel
- Sbirolino-Montage Weite Distanz oder Wind: Sbirolino nach Tiefe wählen, Spinner oder Streamer dahinter; Teig gehört zum Ansitz
- Tremarella-Montage Träge Fische im Mittelwasser: zitternde Spitze, langsamer Zug, Kunstmade statt Naturköder
- Fliegenvorfach
Köder
- Minnow Morgens und abends aktive Fische: Minnow 3–5 cm mit kurzen Twitches, mittags sinkend tiefer
- Spinner Aktive Besatzfische oder Fluss-Regenbogner in offener Strömung: Spinner Gr. 1–2 Silber/Gold
- Forellenspoon Spoon-Gewicht zur Tiefe: 0,6–1,2 g oben, 2,2–3,5 g am Grund; Winter dunkel und so langsam wie möglich
- No-Action-Shad Passive Winterforellen am Grund: Mini-Gummi 2–4 cm mit kleinen Zupfern aus dem Handgelenk
- Finesse Worm Passive Winterforellen am Grund: Mini-Gummi 2–4 cm mit kleinen Zupfern aus dem Handgelenk
- Mikro-Larve (Gummi-Insekt)
- Crankbait flach Sommerabend, Fische oberflächenaktiv: flacher Mini-Crank zügig über den Schwarm
- Blinker Größerer Fluss oder Großsee, trüb: Blinker 5–8 g durch die tiefe Rinne
- Trockenfliege
- Nassfliege
Fragen zu der Regenbogenforelle
Bei welcher Wassertemperatur beißt die Regenbogenforelle?
Am aktivsten zwischen 12 und 17 °C. Unter 2 °C und über 23 °C frisst die Regenbogenforelle kaum noch.
Zu welcher Tageszeit beißt die Regenbogenforelle am besten?
Die Regenbogenforelle ist vor allem tagsüber aktiv. Unter etwa 8 °C Wasser eher in Dämmerung und Nacht.
Wann ist die beste Zeit im Jahr für die Regenbogenforelle?
Am meisten Aktivität zeigt die Regenbogenforelle im April, Mai, Juni, September und Oktober.
Hat die Regenbogenforelle eine Schonzeit?
In vielen Bundesländern keine oder abweichende Schonzeit (Besatzfisch); meist keine Naturreproduktion. Verbindlich sind Landesfischereiverordnung und Gewässerordnung.
Quellen
- Angradi, T. R. & Griffith, J. S. (1990). Diel feeding chronology and diet selection of rainbow trout in the Henry's Fork of the Snake River. Can. J. Fish. Aquat. Sci. 47. doi:10.1139/f90-022
- Riehle, M. D. & Griffith, J. S. (1993). Changes in habitat use and feeding chronology of juvenile rainbow trout in fall and the onset of winter. Can. J. Fish. Aquat. Sci. 50. doi:10.1139/f93-237
- Bear, E. A., McMahon, T. E. & Zale, A. V. (2007). Comparative thermal requirements of westslope cutthroat trout and rainbow trout. Trans. Am. Fish. Soc. 136. doi:10.1577/T06-072.1
- Hokanson, K. E. F., Kleiner, C. F. & Thorslund, T. W. (1977). Effects of constant temperatures and diel temperature fluctuations on growth and survival of rainbow trout. J. Fish. Res. Board Can. 34.
- Barrett, J. C., Grossman, G. D. & Rosenfeld, J. (1992). Turbidity-induced changes in reactive distance of rainbow trout. Trans. Am. Fish. Soc. 121.