Montage Spinnfischen Süßwasser und Küste
Jigkopf
Auch: Jighead
Bleikopf mit fest verbundenem Haken, Standard für Gummifische.
Wann die Montage passt
Aktiver Fisch grundnah, suchen – Sprünge über den Grund
- Zander Kernmethode
- Barsch
- Hecht Kernmethode
So leicht wie möglich, so schwer wie nötig: 14 g im See, 21 g im Fluss, im Winter leichter
- Dorsch Kernmethode
Ufer 15–40 g, Ostsee-Boot 30–80 g, Norwegen 50–150 g; Motoröl, Rot, UV
September bis Mai · 2–14 °C
- Quappe
Nische, Ansitz ist Standard: Winternacht an Wehr und Buhne, Gummi 8–12 cm hauchlangsam über Grund schleifen
November bis März · bis 8 °C
- Bachforelle
Verweigerer unter Hindernissen: kleiner Gummi 3–5 cm an 1–3 g Kopf vor den Unterstand fallen lassen
April bis September · 5–18 °C
- Regenbogenforelle
Passive Winterforellen am Grund: Mini-Gummi 2–4 cm mit kleinen Zupfern aus dem Handgelenk
November bis März · bis 12 °C
- Rotauge
Sommerschwarm an Steg oder Krautkante: Mikro-Jig 0,5–1,5 g extrem langsam durch das Mittelwasser
Mai bis September · ab 12 °C
- Rotfeder
Verkrauteter Teich: Mikro-Jig 0,5–1 g in Krautlöcher fallen lassen, kleinste Zupfer
Juni bis September · ab 15 °C
- Wels Kernmethode
30 g im Stillwasser, 50 g im Fluss, 100–200 g tief und vertikal; Stinger immer dazu
Mai bis Oktober · ab 12 °C
- Rapfen
Kaltes Wasser: schlanker Gummi 8–12 cm mit moderatem Tempo am Übergang tief zu flach, eher Beifang
Oktober bis März · bis 12 °C
- Döbel
Winter: Döbel stehen tief und ruhig; kleinen Gummi 3–5 cm an 1–3 g langsam zupfen, nicht in der Strömung
Oktober bis März · bis 16 °C
- Wolfsbarsch Kernmethode
Kaltes Wasser, Strömung oder Tiefe: Shad 12 cm an 7–20 g knapp über Grund, stetig ohne Pause
Juni bis September · ab 14 °C
- Plattfisch
Nische, Buttlöffel mit Wattwurm ist Standard: Gummiwurm 8–12 cm an 10–30 g hauchlangsam über Sand zupfen
Juni bis Oktober · 8–16 °C
- Makrele
Schwarm im Echolot: Gummimakk am Jigkopf schnell durch alle Schichten
Juni bis August · 12–18 °C
Bauanleitung: Jigkopf
Material
- Jigkopf, rund oder fischförmig, mit passender Hakengröße
- Gummiköder: Gummifisch, No-Action-Shad, Twister oder Tube
- Fluorocarbon-Vorfach
- Stahl- oder Titanvorfach, wo Hechte vorkommen
- Snap oder Wirbel (optional)
- Angstdrilling (optional, bei großen Ködern)
- 1
Lege den Jigkopf außen an den Köder an, um zu sehen, wo die Hakenspitze austreten soll.
- 2
Stich die Hakenspitze mittig in den Kopf des Köders.
- 3
Schiebe den Köder entlang des Hakenschenkels gerade auf, bis er am Bleikopf anliegt.
- 4
Führe die Hakenspitze an der markierten Stelle auf dem Rücken heraus.
- 5
Knote den Jigkopf an das Vorfach oder hänge ihn in einen Snap ein.
- 6
Prüfe im Wasser, ob der Köder gerade läuft.
Tipps
- Wähle das Gewicht so leicht wie möglich und so schwer wie nötig, damit der Köder sauber zum Grund kommt.
- Führe den Köder in Sprüngen über den Grund; viele Bisse kommen in der Absinkphase.
- Der Hakenbogen sollte zur Ködergröße passen, die Spitze tritt meist etwa in der Ködermitte aus.
- Wo Hechte vorkommen, gehört ein Stahl- oder Titanvorfach vor den Jigkopf.
Typische Fehler
- Der Köder sitzt schief und läuft nicht gerade.
- Ein zu schwerer Kopf lässt den Köder unnatürlich schnell fallen.
- Ein zu kleiner Haken greift bei großen Ködern schlecht.
Häufige Fragen
Wann setzt man Jigkopf ein?
Aktiver Fisch grundnah, suchen – Sprünge über den Grund.
Auf welche Fische ist Jigkopf gedacht?
Im Katalog der App vor allem auf Zander, Barsch, Hecht, Dorsch, Quappe, Bachforelle, Regenbogenforelle, Rotauge, Rotfeder, Wels, Rapfen, Döbel, Wolfsbarsch, Plattfisch und Makrele. Die Hinweise je Art stehen oben.
Ist Jigkopf hängerfrei?
Nicht besonders. Jigkopf ist eher für offener Grund, Kanten, Steine, Strömung gedacht; in dichtem Kraut oder Holz gibt es hängerärmere Montagen.
Welche Köder passen zu Jigkopf?
Laut Katalog passen Gummifisch (Shad), No-Action-Shad, Twister, Tube, Soft Swimbait, Gummimakk und Mikro-Larve (Gummi-Insekt).
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