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Rutilus rutilus · Süßwasser

Rotauge angeln

Telemetrie in Seen und in der Spree: am aktivsten in Morgen- und Abenddämmerung, am wenigsten nachts, tags in trüben Seen gleichmäßig verteilt. Beim Abkühlen unter 10 Grad verschiebt sich das Fressen in Dämmerung und Nacht. Frisst auch bei 5 Grad, dann vor allem Detritus. Trübungstolerant, weicht steigendem Wasser in Stillbereiche aus.

Wohlfühltemperatur18–26 °C
Aktivin der Dämmerung
Stehtim Freiwasser
Beste MonateMai, Juni, Juli, August und September
Schonzeit typischkeine
Sauerstoffbedarfmittel

Wassertemperatur

0 °C10 °C20 °C30 °C
optimal 18–26 °C aktiv 4–30 °C

Das Rotauge frisst am meisten zwischen 18 und 26 °C. Zwischen 4 und 18 °C sowie zwischen 26 und 30 °C nimmt die Aktivität ab; außerhalb davon lohnt sich gezieltes Angeln kaum. Welche Arten bei deiner Wassertemperatur gerade gut passen, zeigt das Temperatur-Tool.

Tageszeit

Das Rotauge ist vor allem in der Dämmerung aktiv. Unter etwa 10 °C Wasser eher in Dämmerung und Nacht. Dämmerungszeiten für deinen Ort findest du unter Beißzeiten heute.

Jahreszeit und Schonzeit

Relative Aktivität im Jahresverlauf, wie sie die Prognose verwendet.

Am aktivsten ist das Rotauge im Mai, Juni, Juli, August und September. Gelaicht wird meist April bis Mai, ausgelöst ab etwa 12 °C Wassertemperatur.

Schonzeit: Keine Schonzeit. Verbindlich sind die Fischereiverordnung deines Bundeslands und die Gewässerordnung. Alle Schonzeiten im Überblick

Wo das Rotauge steht

Typisch im Freiwasser. Gute Stellen: Krautkante, Steg, Uferkante, Freiwasser. Das Rotauge Trübung macht ihm wenig aus.

Köder und Farben

  • 2–5 Maden
  • 1–3 Maiskörner
  • 1–1 Würmer am Haken

Methoden, Montagen und Köder

Aus diesem Katalog wählt die App den Plan für das Rotauge:

Methoden

Montagen

Köder

  • Twister Sommerschwarm an Steg oder Krautkante: Mikro-Jig 0,5–1,5 g extrem langsam durch das Mittelwasser
  • Finesse Worm Sommerschwarm an Steg oder Krautkante: Mikro-Jig 0,5–1,5 g extrem langsam durch das Mittelwasser
  • Mikro-Larve (Gummi-Insekt) Sommerschwarm an Steg und Krautkante: Gummilarve 2–3 cm am 0,5–1,5-g-Kopf extrem langsam
  • Spinner Zufallsfang: Spinner Gr. 0 flach über der Krautkante
  • Forellenspoon Rotaugenschwarm im Forellensee oder Hafen: 1–2 g Spoon langsam, Bisse in der Absinkphase
  • Nymphe
  • Dendrobena
  • Mistwurm
  • Made
  • Caster

Fragen zu dem Rotauge

Bei welcher Wassertemperatur beißt das Rotauge?

Am aktivsten zwischen 18 und 26 °C. Unter 4 °C und über 30 °C frisst das Rotauge kaum noch.

Zu welcher Tageszeit beißt das Rotauge am besten?

Das Rotauge ist vor allem in der Dämmerung aktiv. Unter etwa 10 °C Wasser eher in Dämmerung und Nacht.

Wann ist die beste Zeit im Jahr für das Rotauge?

Am meisten Aktivität zeigt das Rotauge im Mai, Juni, Juli, August und September.

Hat das Rotauge eine Schonzeit?

Keine Schonzeit. Verbindlich sind Landesfischereiverordnung und Gewässerordnung.

Quellen

  1. Jacobsen, L., Berg, S., Jepsen, N. & Skov, C. (2004). Does roach behaviour differ between shallow lakes of different environmental state? J. Fish Biol. 65. doi:10.1111/j.0022-1112.2004.00436.x
  2. Hautala, A. (2008). Temperature-dependent shift in the diel feeding pattern of roach. J. Fish Biol. 73. doi:10.1111/j.1095-8649.2008.02020.x
  3. Baade, U. & Fredrich, F. (1998). Movement and pattern of activity of the roach in the River Spree, Germany. J. Fish Biol. 52. doi:10.1111/j.1095-8649.1998.tb00963.x
  4. Gillet, C. & Quétin, P. (2006). Effect of temperature changes on the reproductive cycle of roach in Lake Geneva. J. Fish Biol. 69. doi:10.1111/j.1095-8649.2006.01123.x
  5. van Dijk, P. L. M., Staaks, G. & Hardewig, I. (2002). The effect of fasting and refeeding on temperature preference, activity and growth of roach. Oecologia 130. doi:10.1007/s00442-001-0830-3
  6. Nurminen, L., Pekcan-Hekim, Z. & Horppila, J. (2010). The effect of turbulence and turbidity on the feeding of roach and perch. J. Fish Biol. 76.

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